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9 er da. Das Teſtament wurde eröffnet; es war ein ſeltſames Stück Arbeit, dergleichen die älte⸗ ſten Juriſten ſich nicht erinnerten und wie es nur eben in dem Kopf eines ſo ganz ſeltſamen, abſonderlichen Mannes hatte entſtehen können.
In einem langen und wohlſtiliſirten Eingang beklagte der Teſtator die Härte des Schickſals, das ihm Erben ſeines Namens und ſeines Bluts verweigert haben. Freilich könne er ſich nicht ſolcher hohen Abſtammung rühmen wie ſeine in Gott ruhende Gemahlin, Eleonore Friederike geborene Freiin von Steinkopf, Toch⸗ ter des weiland frühern Herrn von, zu und auf Steinkopf, der aber leider ſehr weit von Steinkopf, nämlich im Spital zu Paris, wo hin er als Spieler gegangen, geſtorben ſei und dem er hiermit ebenfalls eine fröhliche Urſtänd wünſchen wolle. Was ihn, Teſtator, betreffe, ſo ſei er allerdings nur eines Viehhirten Sohn, die Leute hätten mit ihren Vermuthungen ganz
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