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in wenigen Tagen hinwegraffte. Klara's Schmerz war herzzerreißend; man fürchtete längere Zeit ebenfalls für ihr Leben; ein halbes Wunder
war es, daß wenigſtens das Kind, von dem ſie
wenige Wochen ſpäter entbunden wurde, glück⸗ lich und unverſehrt zur Welt kam. Es war ein wohlgebildetes, munteres Kind, ein kleines Mädchen, in deſſen zarten, feinen Zügen die unglückliche Mutter mit Verzweiflung und Ent⸗
zücken das Bild ihres verlorenen Gatten wie⸗
derfand.— Natürlich hatte die bevorſtehende
Oeffnung des Teſtaments unter dieſen Umſtän⸗ den für Klara ſehr an Intereſſe verloren; auf empfindliche Weiſe wurde ſie wieder daran er⸗ innert, als ſie, nach Ueberwindung des erſten Schmerzes, die Lage ihrer Verhältniſſe prüfte und ſich da mit Schrecken überzeugte, wie ſehr das Unternehmen durch den plötzlichen Tod des Gebieters gelitten und welche bedeutenden Opfer
noch nöthig ſein würden, um es nur in Gang


