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Gebäudes, in welchem das Mahl gefeiert ward,
hatte etwas Düſteres, das ſelbſt durch die zahl⸗
reich brennenden Kerzen nicht ganz verſcheucht
werden konnte. Auch hatte man einen Theil
der Vorhänge zu ſchließen vergeſſen, und der Muſikantenthurm mit ſeiner finſtern unheim—
itchen Miene ſchaute ernſthaft, faſt drohend, in
prichtig die feſtliche Verſammlung. Ulrike war während
dant der Trauung, die, nach damaligem Gebrauch, ied neh⸗ im Hauſe ſtattgefunden, ſo ergriffen geweſen, Hauſes daß ſie in Ohnmacht geſunken. Die anweſen⸗ dufteten, den Frauen meinten zwar, das gehöre ſich en keuch ſo, und ſie hätten es zu ihrer Zeit nicht dit ihren anders gemacht. Allein das bleiche entſtellte te Ehu Antlitz der ſonſt ſo reizenden Braut zeigte hin⸗ e Backen länglich, daß dieſes Unwohlſein mehr als eine
bloße Ceremonie geweſen. Auch der Bräutigam he Stim ſah ernſt und verdüſtert aus; man wollte ſogar fonnn bemerken, daß er ſehr einſylbig und lange nicht ronte de ſo zärtlich gegen ſeine Braut ſei, wie es ſich


