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Hugo, zu deſſen geſetztem Weſen der Alte viel Zutrauen zeigte, ſollte ein kleines Gut in Pach⸗ tung nehmen, das Herr von Werther in der Nähe der Stadt beſaß; es ſei zwar nicht der beſte Boden, indeſſen ein paar junge kräftige Leute könnten ſich ſchon darauf fortbringen, be⸗ ſonders wenn der Storch nicht zu bald und nicht zu häufig käme— eine Aeußerung, über welche die ſanfte Klara nur lächelte, während die kecke Ulrike ganz ſchamroth und verlegen darüber wurde.— Nachdem nun ſo für Hugo und ſeine Schöne geſorgt war, rückte auch der junge Franzoſe mit ſeinen Anliegen und Wün⸗ ſchen hervor. Durch den Tod eines Oheims war ihm ein kleines Fabrikweſen an der hollän⸗ diſchen Grenze zugefallen. Er hatte bisher Be⸗ denken getragen, die Erbſchaft anzutreten, theils weil es ihm an der nöthigen Sachkenntniß, theils und beſonders weil es ihm an den nö⸗ thigen Capitalien gemangelt hatte. Da jetzt die


