Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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chen, auch ſei es billig, daß er, nachdem ſie ihm ſo manches Jahr ihrer Jugend gewidmet, auch auf ihre Zukunft Bedacht nehme— wie es mit ihrem Herzen ſtehe? ob ſie nicht hei⸗ rathen wollten? und ob ſich vielleicht in der Stille ſchon irgend ſo etwas eingefädelt habe?

Die ſchönen Schweſtern fielen anfangs aus den Wolken; ſie glaubten nichts anders, als daß ihnen eine Falle gelegt werden ſolle, und leugneten daher in ihrer Beſtürzung Alles und Jedes. So mußte der Alte ſich denn entſchlie⸗ ßen, noch weiter herauszugehen. Es war gewiß wunderlich, daß derſelbe Mann, der ihnen bis dahin ſo ängſtlich jede Gelegenheit zur Heirath abgeſchnitten hatte, ihnen jetzt den Bräutigam

ſozuſagen auf dem Präſentirteller entgegen—

bringen mußte. Allein das geht nun ſo. Der alte Herr rückte ſich im Stuhl zurecht, ließ ſich das kranke Bein noch etwas weicher legen und ſagte dann geradezu: es wären da unter den

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