Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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em ſtarken, hertſcht, ſie olle; ſelbſt die ſinem ſchr wider⸗ llen gefügt. was in ſi chültriß zu den hüufge den Dhein wihrend und we ihn jede⸗ nheit gegen

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Dennoch iſt es ein altes Sprüchwort, daß ſich wol Feuer und Rauch verbergen laſſen, aber Liebe nicht. Im Lauf der Jahre— denn wirk⸗ lich vergingen drei, vier Jahre, ohne daß eine Aenderung in den geſchilderten Verhältniſſen ein⸗ trat— ließen die Liebenden die gewohnte Vor⸗ ſicht allmälig fallen. Selbſt Ulrike, die doch ſonſt bei aller Lebhaftigkeit des Geiſtes eine außerordentliche Scheu vor dem Gerede der Leute trug, weniger vielleicht aus wirklicher mädchenhafter Scham, als weil ihr Stolz es ſo verlangte, ließ die Binde allmälig ein wenig ſinken, ſelbſt auch vor den Argusaugen des Dheims.

Und das konnte ſie auch ganz dreiſt thun. Alles in der Welt verliert mit der Länge der Zeit ſeinen Reiz, beſonders wenn man ſelbſt alt iſt. Auch der Kammerdirector legte auf die Geſellſchaft der jungen ſchönen Nichten nicht mehr den Werth, wie er anfangs gethan hatte;

Der Muſikantenthurm. I. 12