Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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ſiten eines ordentlichen Huſarenoffiziers, als da ſind: zwei feurige Augen, ein lockiger Schnurr⸗ bart, viel Verwegenheit und noch weit mehr Schulden, auch die ſeltene und unerhörte Eigen⸗ ſchaft hatten, treu und aufrichtig zu lieben. Und zwar fügte das Schickſal es weiter, daß ihre Liebe ſich auf die beiden ſchönen Schweſtern richtete und daß auch dieſe nicht ungerührt da⸗ von blieben. Die Art und Weiſe, wie das ge⸗ ſchah, war höchſt merkwürdig und ein neuer Be— weis dafür, daß die entgegengeſetzteſten Naturen ſich gerade am heftigſten anziehen. Die ſtolze, hochfahrende Ulrike wurde von den ſchmachten⸗ den Blicken gerührt, mit denen Hugo von Schwarzenfeld ſie verfolgte, ein treues deutſches Blut, das für einen Huſaren beinahe zu treu und ehrlich war, während die ſanfte, ſchmach⸗ tende Klara ihr Herz an einen jungen feurigen Franzoſen verlor, Hippolyt von Froideville, der beim Ausbruch der Revolution emigrirt und in