Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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könne als eine vorübergehende Bekanntſchaft. Die beiden jungen Schönen ſollten ihn unter⸗ halten, ihn pflegen und warten, aber nicht hei⸗ rathen und überhaupt für Niemand anders da ſein als für ihn; er hatte ſie aus Armuth und Dunkelheit hervorgehoben, gab ihnen Wohnung und Koſt, ſchöne Kleider und köſtliches Ge⸗ ſchmeide, veranſtaltete Bälle und Féten, wo ſie tanzen konnten und ſich die Cour machen laſſen nach Herzensluſt— aber dafür waren ſie nun auch ſein Eigenthum mit Leib und Seele, und wehe Dem, der es ihm antaſten wollte! Hatte der ſtille beſcheidene Vetter ſchon früher ſein Wohlgefallen erregt, ſo erwarb er ſich jetzt durch die verſtändige Zurückhaltung, die er gegen die jungen Mädchen beobachtete, ſeine ungetheilte Achtung. Das war doch noch ein Menſch, trotz ſeiner Jugend, der verſtand zu leben und wußte, was ſich für jeden Stand und jedes Verhältniß ſchickt; es wäre gut geweſen, die andern jun⸗