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45 widerſtehen können; wir rücken das bunte Tuch, das als Vorhang dient, ein wenig beiſeite und werfen einen Blick in das Innere. Auf einem alten gebrechlichen Schemel, zunächſt dem Fenſter, ſitzt eine Frau in ärmlicher, aber rein— licher Kleidung. Auch das Gemach ſelbſt, in das wir blicken, wiewol nur aus vier nackten weißgetünchten Wänden beſtehend, zwiſchen de⸗ nen der rothe Ziegelboden grell hervorſticht, trägt gewiſſe unſagbare und doch ſchwer zu verkennende Spuren einer ordnenden weiblichen Hand. Der dürftige Hausrath, der in ein paar alten Kiſten, einem Tiſch mit drei Bei⸗ nen und einigen halbzerbrochenen Stühlen be⸗ ſteht, iſt mit einem gewiſſen Sinn für Sym— metrie und Schicklichkeit geordnet. Im Hinter⸗ grunde der Kammer, neben einem kleinen Handkarren, der nach den Kiſſen zu urtheilen, mit denen er bepackt iſt, zugleich als Kinder— wiege dient, ſteht eine ärmliche Bettſtatt; tief


