Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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war der eigentliche Grund: die Stadt hatte ihre ſchönen ſpitzen Kirchthürme opfern, hatte ihre Mauern und Thürme einreißen und ihre alten feſten Giebelhäuſer in luftige Baracken verwandeln müſſen, ohne etwas davon zu ha⸗ ben— ſo wollte ſie ſich nun doch wenigſtens dieſen Thurm erhalten, das Einzige, was ſie noch an ihre beſſern Zeiten erinnerte und woran man aus der Entfernung doch wenigſtens merkte, daß hier eine Stadt lag.

Die Regierung ließ der Sache ſcheinbar ihren Lauf. Aber auch nur ſcheinbar; in der Stille wirkte ſie mit allen Mitteln, die ihr zugebote ſtanden, darauf hin, ihren Zweck doch noch zu erreichen, ſollte es allenfalls auch auf einem umwege ſein. Man ſpottet ſonſt viel über die Bureaukratie, wie unfruchtbar ſie ſei und wie wenig ſie auszurichten wiſſe. Wo es ſich darum handelt, etwas zu ſchaffen und ins Werk zu ſetzen, da mag das ſchon ſeine Richtigkeit ha⸗