unter Schmerzen gemalt.“ Der größte Theil meines Romans, liebe Freundin, iſt im Krankenzimmer zwar nicht entſtanden, aber doch ausgeführt worden, Luſt und Sonne und Alles, was das Herz des Dichters erfreut und anregt, hat nur von weitem auf dieſe Blätter geſchienen. Möge ihnen das zur Entſchul digung gereichen für einige Fehler, die ich bei glück licherer Muße vielleicht hätte vermeiden können;— es werden andere und ſchlimmere darin ſein, denen ich beim beſten Willen doch nicht gewachſen war. Vielleicht aber fragen Sie mich, warum ich es unter dieſen Umſtänden nicht vorgezogen habe, das Buch beiſeite zu legen für beſſere Zeiten. Darüber
ließe ſich Manches ſagen, liebe Freundin; ich führe
nur Eins an: wenn der Keim einmal in der Knospe ſchwillt, ſo will er auch heraus, gleichviel ob bei Sonnenſchein oder Regen. Auch iſt gerade für mich, unter ermüdenden und aufreibenden Berufsarbeiten,


