Teil eines Werkes 
1. Theil (1855) Im Traum
Entstehung
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Menſchen kein noch ſo ſchweres Schickſal gibt, das er nicht zu überwinden und zu verſöhnen wüßte. Im Angeſicht dieſes Verluſtes, mit dem auch für mich eins der edelſten Bänder zerriſſen war, die mich an meine Vaterſtadt knüpften, mußte das ſchalkhafte Buch ſich denn freilich zurückziehen. Jetzt komme ich mit einem neuen; ich hätte gewünſcht, daß es etwas weniger düſter ausgefallen wäre. Aber Sie wiſſen auch wol, liebe Freundin, daß die Poeten ſich ihre Stoffe nur ſcheinbar wählen und daß das Leben ihnen gibt, was die Phantaſie verarbeitet. Auch haben Sie vielleicht einmal im berliner Schloſſe oder in Charlottenburg etwas von den Gemälden geſehen(wenn ſie dieſen Namen verdienten), mit denen Friedrich Wilhelm l., der Vater des gro⸗ ßen Fritz, ſich in den Schmerzen der Gicht unter⸗ hielt; von ihnen iſt das Motto entlehnt, das ich dieſem Buche vorgeſetzt:In doloribus pinxit