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haſt die ſtillen traulichen Stunden an Dir vorüber⸗ gehen laſſen, die wir mit einander verlebt: mein ſchweres Krankenlager, wo Du mir das Leben rette⸗ teſt und wo ich zuerſt den reichen Schatz Deiner Seele erkannte; dann die Abende im Garten des Oheims, die Scenen unter dem alten Birnbaum, die nächtliche Erſcheinung, die Dir ſo viel Grauſen erregte und die ſich dann hinterdrein auf ſo furcht⸗ bare Weiſe enthullte; endlich der Morgen unſeres Abſchieds, da Du in Thränen zerfließend meinen Nacken umklammerteſt und mich beſchworſt, Dich mit mir zu nehmen, bis ans Ende der Welt— o meine Helene, wenn Du das Alles bedacht und überlegt haſt und haſt den tiefen Sinn dieſer kindiſchen Träume erwogen: iſt da nicht eine göttliche Gewiß⸗ heit über Dich gekommen, als müßten wir uns noch einmal wiederſehen und als müßte der herben Knospe dieſer verlaſſenen, öden Jugendzeit noch dereinſt ein unnennbares Glück entſprießen— für uns beide, meine Helene?!“
„Aber vielleicht, ſchrieb er weiter, irre ich, vielleicht iſt Alles nur ein Traum geweſen und Du ſelbſt biſt ſchon ſeit langem daraus erwacht. Ja vielleicht, indem ich dies ſchreibe, biſt Du ſchon längſt die glückliche Geliebte eines braven Mannes und


