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zuſ einen ſonſtigen Meriten bald auch den Namen des unermüdlichſten und unwiderſtehlichſten Herzens⸗ bezwingers beilegte.
Allerdings hatte die alte Dame deshalb man⸗ chen kleinen Strauß mit dem Vater der künftigen Braut, der in dieſem Punkt weit weniger liberale Anſichten hegte, ſowie auch mit der jungen Dame ſelbſt zu beſtehen, die es keineswegs völlig in der Ordnung fand, daß, während ſie auf dem Gute der Eltern in klöſterlicher Stille gehütet ward,(ſie war noch ein halbes Kind und noch zu jung, um bei Hofe aufgeführt zu werden) ihr Verlobter den Don Juan der Hauptſtadt ſpielte und ganz öffentlich jedem ſchönen Geſicht nachlief.
Indeſſen die Partie mit Graf Waldemar war eine der beſten im Lande und auch übrigens hatte die Gräfin allerhand Gründe, wirkliche und ſchein⸗ bare, mit denen ſie ihren Sohn zu vertheidigen wußte.
„Sie ſind noch ein liebes Kind, Gräſin Con⸗ ſtanze,“ pflegte ſie zu der Verlobten ihres Sohnes zu ſagen,„und wiſſen noch nicht, wie es in der Welt zugeht; werden Sie erſt einige Jahre älter, ſehen Sie erſt am Arme ihres Gemahls, meines Sohnes, das Treiben dieſer Welt und Sie werden ſich über⸗ zeugen, daß dieſe kleinen Plänkeleien, die Sie jetzt


