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waren dieſe Geſchäfte an ſich höchſt unbedeutender Natur und konnten von den beiden Vettern, die der Schule des Oheims nachgerade alle Ehre machten, ganz wohl beſorgt werden.
Ein ſeltſamer Widerſpruch dagegen mit ſeiner ſonſtigen peinlichen Vorſicht und Regelmäßigkeit war es, daß mein Oheim über den Ort, wohin er reiſte, jedesmal das tiefſte Stillſchweigen beobachtete. Er ſelbſt erzählte von ſeinen Reiſen nichts, weder vor⸗ noch nachher; zu fragen wagte Niemand, und ſo blieb denn ſtets Ziel und Richtung derſelben in das tiefſte Dunkel gehüllt. Nur für den unerwünſchten Fall, daß ſich zu Hauſe ganz etwas Beſonderes er⸗ eignen ſollte, hinterließ er Tante Fränzchen eine Adreſſe; dieſelbe lautete jedoch auf einen fremden Namen in einer benachbarten Stadt und ſollte nur dazu dienen, die für ihn beſtimmten Briefe durch dritte und vierte Hand weiter zu befördern, ſo daß der eigentliche Beſtimmungsort uns nichts deſto we⸗ niger vollkommen unbekannt blieb.— Es war dies eine Angewöhnung des Herrn Nonnemann, die unter ſeinen Bekannten(inſofern nämlich dieſer kalte ver⸗ ſchloſſene Mann überhaupt Bekannte hatte) manches heimliche Lächeln erregte; ſie behaupteten, es ſei ein Jungbrunnen, wohin er reiſe und er halte ihn blos


