Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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geweſen ſein,(das Haus nämlich, das wir bewohnten, war der Ueberreſt eines Kloſters, das früher an der Stelle geſtanden), den ſeine Liebesſehnſucht nicht habe ſchlafen laſſen. Hermann aber ſchalt mich gar aus; das käme von dem ſpäten Aufbleiben und den vielen unnöthigen Gedanken und Sorgen, die ich mir den Tag über machte.

Doch bemerkte ich, daß er ſeitdem, wenn ich Abends in mein Kämmerchen hinaufging, jedesmal unten an der Treppe ſtehen blieb und ſich nicht eher zurückzog, als bis er meine Thür ins Schloß fallen gehört hatte.

Meinem Oheim und Tante Fränzchen blieb das Ganze natürlich ein tiefes Geheimniß und auch der alten Dörte vertraute ich nichts davon, weil ich ihr ja ſonſt auch hätte erzählen müſſen, daß ich ſchon bis vor ihr Bette geweſen und dann wieder umge⸗ kehrt war, ohne mit ihr zu ſprechen.

Fünftes Capitel. Die Ferienreiſe.

So vergingen wieder eimge Wochen und die Zeit rückte heran, wo Herr Nonnemann ſeine alljähr⸗