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der gute gnädige Herr,“ ſagte Chriſtian, der leiſe hinter mich getreten war,„und es iſt ihm recht ſchwer geworden, zu ſterben, ohne Dich noch einmal geſehen zu haben, mein armes Kind. Aber glaub' nur: er iſt
in Liebe geſtorben und wenn er Dieſem“(auf das Bild
deutend)„im Jenſeit begegnet und ſelbſt auch der Florine, o glaube mir, er wird ihnen nicht mehr zürnen.„ Mein Oheim gab durch ein rohes widriges Räuspern zu erkennen, daß er uns ebenfalls gefolgt war und daß er dies Geſpräch beendigt zu ſehen wünſchte. Chriſtian, beſcheiden und dienſtfertig wie immer, verſtand ſogleich den Wink und führte ihn in ein benachbartes Zimmer, wo der Prediger des Gutes, der Arzt des Verſtorbenen und andere ernſthaft aus⸗ ſehende Männer verſammelt waren. Ich ſelbſt wurde in ein entlegeneres Zimmer geführt und dort mit den für mich paſſenden Erquickungen verſehen. Doch reichte der zufällige Blick, den ich meinem Oheim nachſandte, noch gerade hin, um in dem Zimmer, das ſich hinter ihm ſchloß, eine Menge von Papieren und Actenſtößen aufgehäuft zu ſehen, zwiſchen welchen geöffnete Portefeuilles, Geldrollen und andere werth⸗ volle Gegenſtände zerſtreut lagen. G Zwei Tage blieben wir auf dem Gute des


