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entgegen. Wäre ihm nicht die ſanfte milde Stimme, das Echo ſeines Herrn, geblieben, ich hätte ihn nicht erkannt, ſo verweint ſah er aus und ſo zuſammenge⸗ fallen. Er machte meinem Oheim eine kurze ehrer⸗ bietige Verbeugung, ſchloß mich in die Arme, bedeckte mich mit ſeinen Thränen und führte mich in das verhängnißvolle Zimmer. h Da lag er, der alte treue Freund, der Mann dem ich ſo gar nichts war und der mich ſo väterlich geliebt— o jetzt erſt erkannte ich, wie geliebt!! Die Leiche lag auf einem weißen Paradebett ausgeſtreckt; bis auf die geſchloſſenen Augen ſah er ſanft und freundlich aus wie immer. Es war der erſte Todte, den ich ſo in der Nähe ſah, aber dennoch empfand ich kein Grauſen. Im es ſchien mir ein beneidenswerthes Loos, ſo da zu liegen und auszuruhen von den Mühen des Lebens—
4 Auf dem Fußende ſeines Bettes ſtand das Bild mit dem Trauerflor; es hatte wohl den letzten Blick des Sterbenden empfangen. Doch war der Flor jetzt davon entfernt; indem ich halb gedankenlos mein
Auge darüber hingleiten ließ, fuhr ich erſchrocken zu⸗ rück— mir war, als hätte ich in den Spiegel ge⸗
ſchen „Er hat ſehr auf ſeine ,kleine Dame⸗ gewartet,.
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