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aber da ich jedesmal ohne Antwort blieb, ſo ſchloß ich endlich, ermüdet durch das lange Hinausſtarren in die Dunkelheit, meine Augen und verfiel bald, Dank meiner Jugend, in einen tiefen und geſun⸗ den Schlaf.
Zwölftes Capitel. Ein Abſchied für ewig Ich mochte vier oder fünf Stunden geſchlafen
haben und ſelbſt ber mehrmalige Pferdewechſel war von mir unbemerkt geblieben, als endlich die Kühle
des Morgens, die zu den geöffneten Wagenfenſtern
hereinſtrömte, mich erweckte. Mein Oheim ſaß noch immer ſteif aufrecht und ſeine weiße Binde ſah noch ſo friſch aus wie geſtern. Er hatte das Fenſter herabgelaſſen und unterhielt ſich mit dem Kutſcher, der mit dem Peitſchenſtiel auf ein mäßig großes Land⸗ haus deutete, welches, kaum einen Buͤchſenſchuß von uns entfernt, aus dichtem Gebüſch gaſtlich hervorleuch⸗ tete. Die Morgenſonne, die eben heraufſtieg und deren ſegnende Strahlen ich hier zum erſtenmale trank, ſpie⸗ gelte ſich auf den hellen Fenſtern. Je näher wir dem


