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Und allerdings, das war ein kläglicher Anblick!
Die wilden Waſſer, von der Höhe des Berges nie⸗ derſtürzend, hatten die Umfaſſungsmauer an ver⸗ ſchiedenen Stellen durchbrochen und meine zierlich ein⸗ gefaßten Beete, meine ſchönen wohlgepflegten Raſen⸗ plätze mit Schlamm und Steinen überſchüttet. Meine ſchlanken hochſtämmigen Roſen, die ich mit eigener Hand gepflanzt, waren geknickt, die junge Kirſchpflan⸗ zung, die wir erſt im vorletzten Herbſte angelegt, lag hingeſtreckt, reihenweiſe, wie die Soldaten in der Schlacht. Ach und was war aus meinem geliebten Rebengang geworden, deſſen Schatten mich ſo oft gaſtlich empfangen hatte! Die Gewalt des Windes hatte die Spaliere niedergeſchmettert, die ſchönen dichten Ranken mit den breiten grünen Blättern lagen zerknickt am Boden oder flatterten ängſtlich in der Luft, wie das Nothſegel eines ſcheiternden Schiffes;
die röthlichen Trauben, die nur noch weniger ſonni⸗
ger Tage bedurft hätten, uns mit ihrem Saft zu erquik⸗ ken, waren vom Regen zerſchlagen und zerdrückt. Von der Hollunderlaube, dem Lieblingsplatz meiner Helene, wo ich ſo manchen Abend mit ihr verdämmerte, war nichts geblieben als ein wüſtes unanſehnliches Geſtrüppe. Selbſt die Terraſſe in der Mitte des
Gartens, wo ſich die Ausſicht auf das gegenüberliegende 5
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