Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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hatte ich doch unter dieſem Zucken der Blitze, dieſem Krachen des Donners, dieſem Toſen des Sturmwin⸗ des, der das Haus bis in den Grund erſchütterte, einige Mühe ſie guten Muthes zu erhalten. Dem alten braven Martin aber, fürchte ich, wird ſein heutiger Triumph etwas theuer zu ſtehen kommen. Zwar iſt, wie mir zu meiner Freude von allen Seiten beſtätigt wird, der Schaden in der Umgegend nicht ſo groß als ich Anfangs fürchtete; der Segen der Felder befindet ſich längſt unter Dach und Fach, das Obſt iſt von den Bäumen genommen und ſo hat die Wuth der Elemente im Ganzen nur wenig gefunden, was ſie vernichten konnte. Nur mein Garten, dieſe geliebte Zuflucht meiner einſamen Stunden, ſcheint ein wenig gelitten zu haben; lang hingeſtreckt am Abhange des Berges, lag er für Sturm und Regenfluthen völlig offen und hatte den erſten und heftigſten Angriff auszuhal⸗ ten. Dem alten Martin ſtanden die Thränen im Auge, da er mir die Verwüſtung ſchilderte:So viel Mühe und Koſten, murrte er,ein ſo glückliches Jahr im Uebrigen, und nun in den letzen Herbſta gen, dicht vor Winter, noch dieſes Unglück 4ℳ Ich machte ihn aufmerkſam auf die Undankbar⸗. keit, die in ſeinen Worten enthalten war, und