Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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ſelige Verwirrung, an der wir leiden, daß ein Jeder glaubt, es ſei ſchon an dem guten Willen genug, deſſen er ſich bewußt iſt, und Alles, was nur mit guter Abſicht unternommen wird, müſſe darum auch wirklich gut ausfallen. Auch die Abſicht Ihrer Frau Gemahlin, ich wiederhole es, iſt höchſt ehrenwerth; aber die Ausführung — die Nachſicht und Güte, an welche Sie mich gewöhnt haben, gibt mir den Muth, es offen vor Ihnen auszuſprechen— dünkt mich höchſt gefährlich. Ich habe es Ihnen früher ſelbſt nicht glauben wollen, und es iſt dies auch wie⸗ der einer von den Punkten, in denen ich Ihrer beſſern Einſicht zu Dank verpflichtet bin: der Menſch iſt nicht geſchaffen durch Güte gelenkt zu werden; er braucht einen ſtarken, eifernden Gott, den er fürchtet, ein ſtrenges Geſetz, das ihn mit Schrecken erfüllt, ein mahnendes Ge⸗ wiſſen, das ihn ängſtigt und durch dieſe Be⸗ ängſtigungen belehrt und leitet. Dieſe moder⸗