Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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vielleicht auch die wunderlichen Gerüchte, welche ſich an die Erſcheinung des Fremden knüpften: genug, die Gemüther waren mehr als je von einer ſeltſamen Aufregung ergriffen, einer Er⸗ wartung, einer Spannung auf etwas Außer⸗ ordentliches, Ungemeines, das ſich begeben ſollte, und von dem doch gleichwohl Niemand zu ſa⸗ gen wußte, worin es beſtehen oder woher es kommen würde. Eben ſo wenig ließ ſich auch der Urſprung dieſer Stimmung ſelbſt nachweiſen; ſie ſchien in der Luft zu liegen, mit den dicken, ſchweren Herbſtnebeln ſchien ſie gekommen zu ſein, dieſe allgemeine Gährung und Unzufriedenheit, dieſer Argwohn und Mismuth, von dem ſich Jeder ergriffen fühlte, ohne zu wiſſen, woher er ſtammte und warum er ſich eben jetzt ſo heftig äußerte. Der Winter war ungewöhnlich mild, das Elend ſchien in Folge deſſen geringer, als es ſonſt um dieſe Jahreszeit zu ſein pflegte; gleichwohl, als ¹