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Morgenlied des Vögelchens erleichtert; ihre Au⸗ gen ſchwammen in Thränen, aber doch ſchon wieder lächelte ſie durch die Thränen...
Du wirſt es wohl machen, mein Gott, ſagte ſie, indem ſie die treuen Augen emporſchlug zum Himmel, der ſich ſchon mit roſigen Wölk⸗ chen umſäumte: dir befehl' ich mich, meinen Bruder und Alles, was mir lieb und heilig iſt.
Damit hüllte ſie ſich dichter in ihr Tuch und ſchlich, unhörbar, wie ſie gekommen, und
eben ſo unbemerkt in ihr Zimmerchen zurück.


