—
liche, wir legen unſere Gelübde noch einmal und öffentlich vor Zeugen ab, gut denn, ſo ver⸗
ſpreche ich es Ihnen: ich will mich nach Kräf⸗
ten bemühen, alles Unrecht zu vergeſſen, das mir aus dieſem Hauſe theils geſchehen iſt, theils angedroht wird, und will ganz ſolche er⸗ gebene, liebevolle, folgſame Tochter zu ſein ſuchen, als ob meine arme Mutter noch am
Leben und Herr Wolſton wirklich mein Vater
wäre— Alles, wie Sie geſagt haben, um mei⸗ nes Bruders willen. Wann darf ich ihn ſehen? und iſt er von meiner Zurückkunft unterrichtet?
Julian's Zuſtand, erinnerte der Prediger nicht ohne Verlegenheit, iſt leider ſeit einigen Wochen von der Art, daß wir ihn vor jeder heftigen Aufregung hehüten müſſen, ſelbſt auch jeder freudigen. Bis zu dieſem Augenblick weiß er von Ihrer Zurückkunft noch nicht. Aber wie er ſich täglich, in Schlaf und Wachen, mit Ihnen beſchäftigt und wie Sie unausgeſetzt


