Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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brach er ſich ſelbſt, da Angelica ihn zweifelnd anſah) fürchte ich nicht, daß ſeine Kränklich⸗ keit einen ernſtern Grund hat— noch nicht, auf mein Wort, theuerſtes Fräulein—! Aber wenn die Richtung verfolgt wird, die man mit Julian's Erziehung eingeſchlagen, ſo wäre es immerhin möglich, daß es Ernſt mit ſeiner Krankheit würde. Ihrem Herrn Vater natür⸗ lich darf ich mit offenen Einwendungen dieſer Art nicht kommen; er iſt ein Mann von ſehr feſtem Willen, der nur den Argwohn zu faſſen braucht, als wolle man ihn lenken, ſo genügt das ganz gewiß, ihn völlig unlenkſam zu ma⸗ chen. Der bloße Rath eines Mannes, eines Freundes iſt hier zu ſchwach, hier bedarf es jener zarten, leiſen und dabei ſo unwiderſteh⸗ lichen Einwirkung, die nur eine Tochter üben kann. Theure Angelica, es iſt nun einmal mein Schickſal heut, daß ich Ihnen immer un⸗ geſchickt und zudringlich erſcheine: ſei es dar⸗