Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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auch Sie den werthen Leonhard in ſeiner Vortreff⸗ lichkeit anerkennen! Nun wird, nun muß ja noch Alles gut werden! Nicht wahr? es iſt nicht ſo, wie man mir in der Stadt erzählte? Sie ha⸗ ben Herrn Leonhard nicht angezeigt? er iſt nicht abgeſetzt von Amt und Brod? und auch, daß er draußen im Hirtenhauſe wohnt, mein guter Leonhard mit ſeiner braven tüchtigen Schweſter, und mit Hunger und Elend kämpft, auch das iſt nicht ſo?

Der Prediger hatte ſich während ihrer Frage erhoben und war, die Hände auf dem Rücken, das Haupt nachdenklich vorn übergeneigt, einige male vor ihr auf und niedergegangen. End⸗ lich in ehrerbietiger Entfernung, ſtand er vor ihr ſtill und die dunkeln ſchwärmeriſchen Augen feſt auf ſie gerichtet, mit gedämpfter Stimme, die um ſo unwiderſtehlicher zu Herzen drang:

Es ſoll nun einmal, wie es ſcheint, ſagte