ſein, ſagte er, es iſt verdrießlich, hungrig zu
Unſere Leſer werden das, wie geſagt, ſehr unäſthetiſch finden; wie kann man eſſen wollen auf ſolche Scene?!
Ganz gewiß, ſchöne Leſerin: hätte bei Ihnen, nach einem ähnlichen Vorgang, die Schwäche der Natur ſich gemeldet(wiewohl ſchon das im Grunde eine Beleidigung iſt gegen Ihre Bil⸗ dung), allen Reſpect vor Ihrer Zartheit, Sie hätten ſie unterdrückt, ja nicht ſich ſelber hät⸗ ten Sie eingeſtanden, daß Sie hungert. Aber die ſchlechte Geſellſchaft, in welche dieſes Buch Sie nun einmal geführt hat, beſitzt dieſe Re⸗ gards nicht—: Konrad fühlte, daß ihn hun⸗ gerte und ſo ſagte er's.
Margareth erſchrak. Zu eſſen? Gerechter Gott, auch die Rinde Brod, nach der ihren Mann verlangte— ſeit zwei Tagen war ſie nicht mehr im Hauſe!
Konrad errieth ihre Verlegenheit. Laß gut


