Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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genſchlag ſtand; da ſie halb hinter Reinhold ſtand, ſah es aus, als ob ſie ſich auf ihn ſtützte.

Ein dumpfes Gemurmel ging durch die Menge: das Engelchen! das Engelchen...!

Denn auch dieſer Name hatte ſich unter den Dorfbewohnern fortgeerbt. Es gab ein Fra⸗ gen und Ziſcheln, geſchäftige Zungen erzählten, was das für ein liebenswürdiges Kind geweſen ſei und wo ſie mit ihrer Mutter gekommen wäre, hätt' es doch, Gott verzeih' Einem die Sünde, nicht anders gelaſſen, als die Mutter Gottes käme gegangen mit einem leibhaften En⸗ gelchen. Auch die Abneigung, welche der Com⸗ merzienrath gegen ſeine Stieftochter hegte und die im Dorf ebenfalls kein Geheimniß war, ſprach zu ihren Gunſten...

Das Engelchen! das Engelchen! raunte Ei⸗*

ner dem Andern zu: da ſei Gott vor, daß wir dem Engelchen ein Leids thun! Gott ſegne das 1 Engelchen! das Engelchen ſoll leben!