Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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Reinhold ſtand unerſchütterlich. Sein Auge leuchtete, die Muskeln ſeines Arms waren ſtraff geſpannt; wiewohl nur von mäßigem Wuchs, ſchien es in dieſem Augenblicke doch, als ob er um Kopfeslänge hinausrage über alle Uebrigen.

Unſinnige! rief er: was beginnt Ihr? Kommt zu Euch, faßt Euch! Gott hat ſeine Hand ge⸗ breitet über das Kind, daß ihm kein Haar ver⸗ letzt iſt auf dem Haupte: aber wär' es ſogar anders, wer trüge die Schuld? Der Poſtillon hier, der ſeine Pflicht gethan hat und hat das Signal gegeben, wie ihm vorgeſchrieben iſt? Seht, er iſt ſelbſt verwundet und leidet mehr Schmerzen als das Kind. Die unvernünftigen Pferde? Es iſt mehr Vernunft geweſen in die⸗ ſer Creatur, als in Euch, die Ihr Euern Zorn kehrt gegen Die, die ihn nicht verdienen! Nein, gegen Euch ſelber kehrt ihn! Ihr ſelbſt, wenn hier ein Unglück geſchehen wäre, hättet die Schuld getragen! Warum drängt Ihr Euch