Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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ſcheuten jählings zurück, der Poſtillon verlor die Gewalt über die Zügel, die Stränge ver⸗ wirrten ſich, das vorderſte Handpferd ſtürzte.

Mit wildem Gekreiſch prallte der Haufe auseinander. Aber mitten zwiſchen den Pferden lag ein Kind. Es war derſelbe verkümmerte Knabe, der vorhin in der Schenke ſich ſo un⸗ gern von der Branntweinflaſche trennen wollte; die Mutter, um dem Lärmen bequemer zuzu⸗ hören(und dazu natürlich mußte ſie beide Arme in die Seite ſtemmen, ſonſt wär' es ja gar kein Plaiſir geweſen), hatte ihn vor ſich an die Erde geſetzt— und als die Pferde herange⸗ brauſt kamen, in der ſchnellen Flucht, hatte ſie ihn nicht mehr abreichen können.

Das Kind ſchrie erbärmlich; jeder nächſte Hufſchlag der ungeduldig ſich ſträubenden Roſſe drohte es zu zerſchmettern.

Die Mutter zeterte: Mein Kind! mein Kind!