für irgend etwas außer dieſer Beſchäftigung noch Auge oder Ohr zu haben. Auch die aus⸗ geſuchte Beſchaffenheit der Speiſen ſchien keinen beſondern Eindruck auf ihn zu machen; er ſchlang die Paſtete hinunter, goß den edlen To⸗ kaier in den Schlund, gerade mit derſelben Ruhe und derſelben unerſchütterlichen Tapferkeit, wie vielleicht noch Tags zuvor das Kleienbrod und den Fuſelſchnaps, die, allem Vermuthen nach, ſeine gewöhnliche Nahrung bildeten.
Es hat allemal etwas Langweiliges, Jemand zuzuſehen, wie er ißt, ohne ſelbſt an der Mahl⸗ zeit theilzunehmen. In dieſem Falle, für den Fremden, da der Bettler durchaus keinen Laut von ſich gab und auch alle Aufforderungen und Einladungen, an denen ſein freigebiger Wirth es nicht fehlen ließ, nur mit ſtummer Geberde erwiderte, war es doppelt langweilig. Er be⸗ ſchloß daher, nach einigem Jaudern, das Pein⸗ liche dieſer Lage abzukürzen und den Bettler


