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Shakeſpeare?... Mit dieſen Worten hockte er dicht vor dem Fremden nieder und ſah ihm mit größter Ernſthaftigkeit ins Geſicht.
Der junge Mann konnte noch immer den Ton der Antwort nicht finden. Doch der Bett⸗ ler überhob ihn der Verlegenheit, indem er, ohne eine Antwort abzuwarten, mit jener ängſt⸗ lichen Geſchwätzigkeit, welche ſo häuſig an Ir⸗ ren beobachtet wird, fortfuhr:
Shakeſpeare, ſagte er, iſt überhaupt der ein⸗ zige Poet, der werth iſt, daß man ihn lieſt. Ich habe ſie Alle geleſen, ich kenne den ganzen Quark, alte und neue, ja ich kann ſie auswen⸗ dig— befehlen Sie?
Und hier fing er an, in richtigſtem Takt und mit genaueſter Betonung, ein Bruchſtück aus dem Ajax des Sophokles, im griechiſchen Urtext, zu recitiren. Aber nur wenige Verſe— und die berühmte Schilderung des Seeſturms aus dem Anfang der Aeneide floß von ſeinen Lippen ſo
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