unterſchrieb,— ob er die Summe in Gold, Silber oder Papier zu haben wünſche.
Der Rentier machte ein Geſicht, in welchem ſich faſt Hochachtung vor Druck ausſprach, und entgegnete: „In Banknoten.“
Druck ging nach dem Comptoir, übergab dem Lehrlinge den Wechſel, und ſchickte ihn damit durch die Hinterthür ſchleunig zum Banquier Warkenſtein. Dort galt des Rentiers Wechſelunterſchrift ſo viel wie baares Geld. Er wußte, daß Mohrenhaupt mit den Tabakhändlern im freundſchaftlichen Verkehr ſtand, und erklärte ſich dieſe Wechſeloperation ſehr einfach dadurch, daß der Rentier den jungen Anfängern durch ſeine Unterſchrift wahrſcheinlich aus der Verlegenheit helfen wolle. Ohne weiters diskontirte er den Wech⸗ ſel. Druck ſtand in großer Aufregung vor dem offenen Kaſſenſchranke, bis nach Verlaufvon einigen Minuten der Lehrling mit den Banknoten eintrat.
Der Rentier ſtrich das Geld ein. Er hatte nicht die mindeſte Ahnung von dem Wunder, das ſeine ein⸗ fache Namensunterſchrift bewirkt hatte. Er war einſt Holzhändler geweſen, und wie er im guten Vertrauen auf Wind und Wellen ſeine Flöße dem Rücken des Stromes preisgab, ſo hatte er ohne alle kaufmänniſche Intelligenz mit ſeinen Schuldnern und Gläubigern


