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an und ſagte unter Stirnrunzeln:„Tauſend Thaler, Herr Nachbar,— das iſt keine Fleinigkeit. Daß Sie ein Mann ſind, dem man getroſt das Zehufache anver⸗ trauen dürfte, bezweifle ich keinen Augenblick. Aber ich bin Kaufmann, und habe ſtreng kaufmänniſche Grundſätze. Und wenn heute Rothſchild zu mir käme, und ich hätte von ſeinem Reichthume keine andere Ueber⸗ zeugung, als die des bloßen Hörenſagens, ich würde ihm nicht zehn Thaler darauf leihen.“
„Alſo halten Sie mich für einen Lump?“— ſchrie der Rentier, deſſen Geſicht vor Wuth aufſchwoll.
„Verſtehen Sie mich nicht falſch,“— ſagte Druck beſchwichtigend, und jetzt ſchwebte ihm jener Gedanke in tagesheller Klarheit vor.—„Sie erhalten noch in dieſer Stunde die tauſend Thaler von mir, aber nur gegen eine Sicherheit. Wenn Sie ruhig über die Sache nachdenken, ſo werden Sie mich nur achten können.“
„Und worin beſteht dieſe Sicherheit?“— fragte der Rentier mißtrauiſch.
„Sie unterſchreiben einen Solawechſel,“— gab Druck zur Antwort.
„Daß dich das Donner— ha! ha! ha! Ihr Kauf⸗ leute ſeid mir beſond're Burſchen. Ihr Umſtandsräthe, Ihr Federfuchſer, Ihr Tintenklexer, Ihr Sicherheits⸗ kommiſſäre!—„Iſt das Ihr Ernſt, Nachbars“


