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ſam zurückgedrängtem Zorn,—„vorgeſtern Abend ſaßen wir Beide bei einem Glaſe Wein fidel beiſam⸗ men, ſo weit ich mich beſinne, nicht wahr?“ „Allerdings, Herr—“ „Ich hatte des Guten zu viel gethan, was mir ſeit langen Jahren nicht paſſirt iſt. Wer's geweſen iſt, der ſich den Spaß erlaubt hat, mich abſichtlich be⸗ ſoffen zu machen, weiß ich nicht, genug! ich war's. Ob das nun für ſo einen alten Kerl, wie ich bin, eine Schande iſt oder nicht, das geht Niemanden was an. Ich bezahle meinen Wein und habe Geld genug, für drei Dutzend ſolche Kerle, wie Sie ſind, an einem Abende auffahren zu laſſen, daß zuletzt ſechsunddreißig un⸗ ter'm Tiſche liegen. Ein Ehrenmann kann dem andern wohl Vorwürfe machen, wenn er einmal über den Strang gehauen hat, aber ſchlechte Witze und alberne Anſpielungen erlauben ſich nur dumme Jungen! Wenn ſo ein dummer Junge mir an einem ſolchen Abende, wo ich meinen geſunden Verſtand in die Weinleſe ge⸗ ſchickt habe, einen Floh ins Ohr ſetzt, und mir weiß macht, daß er ſich verlobt habe und nächſtens Hochzeit halten werde, oder daß er das große Los gewonnen hätte, oder Kaiſer von Frankreich geworden wäre, oder ſoeben von einer Reiſe in den Mond zurückgekehrt ſei, — ſo mag er ſich gratuliren, wenn ich ſeinen ſchlechten


