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Umgebung in ſich aufnehmen konnte, öffnete ſich die hinterſte Thür des Gemaches, und eine in ein leich⸗ tes Gewand gehüllte üppige Frauengeſtalt, einen Blu⸗ menkranz im reichen ſchwarzen Haaretragend, ſchwebte dem jnungen Manne entgegen.
„Anna!“— hauchte dieſer, und ſank zu ihren Füßen nieder.
Die ſchöne Frauengeſtalt beugte ſich zu dem jun⸗ gen Manne herab, ihre weichen Lippen berührte ſeine reine Stirn, ihre blendend weißen Arme ruhten warm und weich auf ſeinem Nacken, ihr reiches aufgelöſtes Haar wallte in breiten Locken auf ſeine Schulter nie⸗ der, als wollte es mit ſeinem Schatten den Strahl ſeines Auges mildern, der jetzt glühend über die Reize der Holden hinflog; ihr Herz klopfte an dem ſeinigen, ihr ganzer ſchöner Leib zitterte fieberhaft. Jetzt blickte er dem Engel ſeines Lebens in das dunkle Auge, und — prallte zurück.
„Das iſt nicht Anna von Sturmfeld!“— rief er, ſich emporraffend.
Seinen Armen entgleitend, ſank das Weib, das er eben ſo innig umſchlungen hatte, auf die Kiſſen des Ruhebettes an der Wand zurück. Aber raſch erhob ſich die Schöne.
„Die Ihr ſuchet, bin ich nicht,“— ſprach ſie mit


