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hin.„Wir ſind dreizehn,“ ſagte er lächelnd,„das vier⸗ zehnte Gedeck iſt leer. Das bedeutet wohl Unglück, ihr Herren. Wer iſt noch geladen?“ fragte erden Kammer⸗ diener, der hinter der hohen Lehne ſeines Seſſels ſtand.
„Der ehrwürdige Prieſter des Clementinums P. Lancicius,“ antwortete der Angeredete,„er obſervirt da drüben im Bibliothekzimmer die Geſtirne und wurde ihm ſchon zweimal berichtet, daß die Tafel ſer⸗ virt ſei.“
In dieſem Augenblicke trat ein langer hagerer Mann mit todtenbleichem Geſichte, gleichfalls im Or⸗ denskleide der Jeſuiten, in den Saal.
Es war der Pater Lancicius aus der Geſellſchaft Jeſu, der mit einer ſtummen Verbeugung zum Tiſche trat, ſein kurzes ſtilles Gebet verrichtete, dann ſich, fortwährend ſeine Blicke an den Boden heftend, auf den unterſten Lehnſtuhl der Tafel niederließ. Ihm folgte ſein gelehrter Freund und Studiengenoſſe P. Marcus Marian, Rector des Convietes der Jeſuiten.
Der rothe Melniker hatte bereits ſeine erſte Runde gemacht und heiter geſtimmt rief Graf Martinitz über die Tafel dem Pater Lancicius zu:„Nun, was ſagen die Geſtirne, ehrwürdiger Vater?“
„Troſtloſes,“ erwiderte dieſer eintönig,„der Herr hat ſeine Geißel bereits aus den Fenſtern des Himmels


