Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Waiſen, Gäſte(Fremde), Prieſter, Mönche, Nonnen und der Stadt Sachen und andere höchſt nöthige Dinge die ſoll man zuerſt richten. Und wenn das iſt, daß ſich die Schöppen einer Sache unterwunden haben, ſie zu richten, die ſollen ſie enden und ſollen während der Zeit keine andere Sache, außer ſie thäte ſehr noth, vornehmen. Wenn ein Schöppe aus der Rathsſtube tritt in ſeine Nothdurft, der ſoll nicht hinab von dem Vorhanſe gehen, bei ſechs Hellern zur Buße, ohne des Bürgermeiſters Urlaub Alle Herren, die da die Schlüſſel haben zu der Truhe, darin der Stadtſiegel verſchloſſen iſt, die ſollen ihre Schlüſſel halten zu Fleiß, verliert aber Jemand aus denſelben ſeine Schlüſſel, der ſoll darum auch allen Herren des Rathes geben einmal zu eſſen.

In dieſem Augenblicke meldete der Diener den hoch⸗ würdigen Jeſuiten, und auf den freundlichen Wink des

Obriſtburggrafen trat ein ſtattlicher, mehr als ſechs

Fuß hoher Mann mit ein paar Feueraugen, aus denen Muth, Entſchloſſenheit und Seelenruhe ſtrahlte und deſſen Züge beim erſten Anblicke ſchon einnahmen, im Ordenskleide der Jeſuiten in den Saal. Willkommen, Profeſſor Plachy, ſagte der Graf, dem Einſchreitenden entgegentretend,wie freut es

ei