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ner Väter verſammelt zu dieſen, noch ſorgen für die, die ich liebe. Laßt daher die erſte und letzte Bitte des greiſen Rabbi für ſeinen Pflegeſohn zu Eurem Her⸗ zen dringen.“— Und nun brachte der Rabbi die Bitte vor, daß der Primator die offene Stelle eines Geheim⸗ ſchreibers im Stadtrathe der Altſtadt Prag ſeinem Pflegeſohn verleihen möge. Er verſchwieg dem Pri⸗ mator bei dieſer Gelegenheit nicht, daß Chriſtoph Wunſch es geweſen, der deſſen Hauſe in der Höhle des heiligen Jwan und bei der Mühle in der Scharka ſo thatkräftige Dienſte geleiſtet hatte.
Das Antlitz des edlen Primators leuchtete bei dieſem Berichte. Hocherfreut, auf dieſe Weiſe den zwei⸗ fachen Retter ſeiner Töchter gefunden zu haben, nach⸗ dem er ſo lange geforſcht und den Neid, Mißgunſt und Bosheit ſo lange abſichtlich ſeinem Auge entrückt hatte, verſprach er, keinen Andern als den wackern Fflegeſohn des Rabbi für die genannte Stelle vorzu⸗ ſchlagen. Auch wolle er dafür ſorgen, daß dieſer Vor⸗ ſchlag von dem Obriſtburggrafen Jaroslaw Grafen von Sternberg genehmigt werde. Zugleich bat er den Rabbi, ihm den jungen Mann ſchon am nächſten Tage vorzuſtellen.
Während der Rabbi für ſeinen Fflegeſohn bei dem Primator das Wort führte, harrte bereits im


