Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Kraft den bekannten Waldhügel.— Aber ſein Blick ſtarrte wie gefeſſelt auf Cinen Punkt hin.— Aus dem grünen Dickicht des Waldes ragte das rothe Dach eines Kirchleins hervor, und faſt zur Vollen⸗ dung war das Thürmlein gediehen, um welches ſich rüſtige Arbeitsleute mit Hammer und Meißel her⸗ umtummelten.

Siegfried eilte raſch auf die Anhöhe zu, wo der Bau begonnen wurde.

„Wer legte den Grundſtein zu dieſen Mauern?“ herrſchte er einem Troßbuben zu, welcher Steine auf die Anhöhe wälzte.

„Der Ritter von Löwenfeld,“ entgegnete dieſer erſchrocken ob dem grimmigen Tone Siegfrieds,—

„der Ritter von Löwenfeld gründet hier ein Kirch⸗ lein und—“

Aber Siegfried hörte ihn nicht mehr.

„Die Mauern find noch zu weich, um feſtzu⸗ halten,“ murmelte er vor ſich hin, und eilte, die

grimmigſte Wuth auf dem verzerrten Antlitze, und den ſchwärzeſten Vorſatz im Herzen, dem Dickicht zu, wo er bald hinter den tauſendjährigen Eichen ver⸗ ſchwand, während der Bube hinter ihm ein Kreuz

ſchlug. Immer tiefer drang Siegfried in den Wald,