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gen empfing— blieb das Kloſter Hohenfurth von der Plünderung durch die fanatiſche Horde der Kelch⸗ ner ganz verſchont, blos die Auslieferung des Kir⸗ chenſilbers an den Heerführer der königlichen Truppen Ulrich II., Grafen von Roſenberg, wurde verlangt; der Kaiſer verpfändete es für eine nicht unbeden⸗ tende Summe an den Herrn von Wallſee, von wel⸗ chem es der Konvent nach einer neununddreißigjäh⸗ rigen Verpfändung wieder einlöſte;— als der Bruderzwiſt zwiſchen Kaiſer Rudolf II., dem Him⸗ melsträumer, und Mathias, ſeinem Nachfolger, die Paſſauer Söldner in's Land zog, wurden dagegen die Beſitzungen des Stiftes hart mitgenommen; ſo⸗ wie auch im Jahre 1619 ſechshundert Thurn'ſche Söldner durch etwa ſechs Monate im Kloſter ſich gütlich thaten.— Dieſe Begebniſſe und drei große Brände in den Jahren 1536, 1690 und 1709 ſtehen als dies nefasti in den Kloſterannalen verzeichnet.
So entwickelte ſich allmälig der materielle und geiſtige Einfluß dieſer Abtei in ihrem nächſten Be⸗ reiche; die Schutzherrſchaft übten fortan die Roſen⸗ berge bis zu ihrem im Jahre 1611 erfolgten Aus⸗ ſterben, worauf Graf Johann von Zriny, als nächſt⸗ berufener Verwandter, dieſelbe überkam, jedoch mit ſeinem in dem gleichen Jahre erfolgten Hinſcheiden


