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„Nun legt Euer Patent zuſammen,“ ſagte der Adept,„und folgt mir jetzt in meine Wohnungz ſinte⸗ malen ich ja noch die zweite Probe meiner Kunſt und Wiſſenſchaft Euch vorzulegen habe, den ſtrahlen⸗ den Edelſtein, von dem ich geſtern ſprach— oder wie? zögert Ihr, das Beſtallungs⸗Patent des Chur⸗ fürſten anzunehmen?“
„Wer könnte da zögern!“ rief Derfflinger begei⸗ ſtert;„ein Fürſt, der mein gutes Schwert ſo hoch ehrt, daß er mir das mit den glänzendſten Conceſſio⸗ nen verſehene Patent zuſtellt, ehe ich ihn noch ſah— Herr! wer mir den Fürſten fortan antaſtet, der hat's mit mir zu thun!— Aber wenn Ihr glaubt, baß Ihr mir da einen neuen hocus pocus vorrauchern könnt, indem Ihr Euch fur einen Adepten ausgebt, ſo irrt Ihr Euch gewaltig; der Derfflinger iſt kein Stern der Wiſſenſchaft, aber auch kein Hanns Narr, und hat's ſchon heraus, daß Ihr ihn ein wenig hän⸗ ſeln wollt, und daß des gnädigſten Herrn Churfürſten Kundſchafter meine Anweſenheit in Berlin eher her⸗ ausbrachten, ehe ich einen Weg fand, mich ihm vor⸗ zuſtellen; und ſo wird auch Euer prächtiger Edelſtein, den Ihr mir vorweiſen wollt, nur figürlich gemeint und Niemand anderer ſein, als Euer erlauchter Churfürſt Fridericus— darum raſch vorwärts, der
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