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meiſters und Primators hinüber, er wufßte, daß der Alte ſtets das Wort hielt.„Eure Hand darauf,“ ſagte er, dem Primator die feine Palme hinbietend, „wir wollen's mit einander wagen, ich ſinge Euer Nichte die Serenade und führe ſie heim ohne Schimpf und Schande; und ſänge ich, Herr Primator, die Serenade nicht, ſo ziehe ich freiwillig ab aus Linz und will mit keinem Auge weiter ſehen die von mir angebetcte Sabine; ſo ich Euch aber die Serenade ohne Schimpf und Schande binnen drei Tagen aus⸗ bringe, ſo gebt Ihr mir als ehrlicher Worthalter die Hand Eurer Nichte.“
Der Bürgermeiſter, welcher in der Waghalſig⸗ keit des Sängers ein gutes Auskunftsmittel fand, ſeiner los zu werden, ſchlug in die dargebotene Hand desſelben, daß es klatſchte.„Die Rathsmänner ſind Zeugen,“ ſagte er,„daß Hanns Prunner noch nie gelogen!“ Darauf nickte er mit dem Kopfe, und ver⸗ ließ, mit pfiffigem Geſichte das Rathszimmer, der Aushülſung der großen Glocke beizuwohnen, welche ſeine Knechte eben vor ſeinem Hauſe abzuladen be⸗ gannen. Der Metalleoloß von 85 Centner, welcher noch jetzt mit majeſtätiſchem Klange vom Thurme der Linzer Stadtpfarrkirche wiederhallt, war von Hanns
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