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Eure Sabine bindet, und das Ihr bei meinen dermaligen Verhältniſſen durch Prieſterhand ſo leicht zu unſerem beiderſeitigen Glucke feſtigen könntet, trennen, und blos deshalb trennen, weil Euch ein Rathsmann, wie dieſer klapperbeinige Herr Erasmus, ein eben⸗ bürtigerer Eidam dünkt, als ein Sohn der Kunſt—“ „Ei, künſtelt und ſingt ins Teufelsnamen,“ fuhr hier Hanns Prunner auf, indem ſein Blick den vor Galle gelbbraunen Weithammer begütigte— „ſingt, wo und wann es Euch beliebt, nur nicht vor meinem Hauſe, denn ich könnte den Lockvogel meiner Nichte, trotz ſeiner ſtändiſchen Sängerſchaft, am Ende fangen und ins ſtädtiſche Vogelhaus am Waſſer⸗ thurme ſtecken laſſen, denn was kümmern am Ende auch den freien Linzer Bürger die geſammten Land⸗ ſtände?“
„Und gerade vor Eurem Hauſe will ich Euch ein Liedchen ſingen,“ brauſte jetzt der feurige Fidel, ſeine Geduld verlierend, auf,„gerade vor Eurem Hauſe will ich Eurer Nichte ein Ständchen bringen, wie ich noch keines brachte.“
„Das wollen wir ſehen!“ lachte der Primator, „das wollen wir doch ſehen; da müßte der alte Hanns Prunner auch dabei ſein.“
„Das verſteht ſich von ſelbſt,“ bekräftigte Fidel,
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