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Himmel der beiden wunderlieblichen Augenſterne Sa⸗ binchens, der ſechszehnjährigen, blonden Nichte des Bürgermeiſters Prunner, welche von dem Fenſter des Hauſes ihres Onkels(jetzt N 36) in die ſchwarzen Angenſterne eines jungen Mannes herabblickte, der ſeine pechſchwarzen Locken über ein roſiges Wangen⸗ paar auf das blaue Sammtkleid herabgleiten ließ, welches er nach Art der damaligen Sänger des öſter⸗ reichiſchen Oberlandes über dem feinen Wammſe trug, während ſeine Linke die Zither hielt, und der zur Kirmes verſammelte Menſchenſchwarm ihn auf dem Hauptplatze umwogte.
Das war der Paſſauer Fidel, der ſchönſte Sän⸗ ger im ganzen Oberlande, von gutem Herkommen, ein Augapfel des lieblichen Sabinchens und ein Augendorn des Bürgermeiſters. Herr Johannes Prunner hatte nämlich, wie männiglich, ſeine Schwä⸗ chen, und unter dieſer war ſein Ehrgeiz eben nicht die geringſte; ſein Nichtchen war daher bereits ſeit dem dritten Gallustage dem jüngſten Rathsmanne von Linz, Herrn Erasmus Weithammer, beinahe ſo gut als verſprochen, um die Würde des Amtes in ihren Nachkommen fort zu vererben, und der liebe⸗ flötende Paſſauer Fidel hatte, trotz ſeiner angeſtaun⸗ ten Künſtlerſchaft im Lande, von dem ehrenfeſten Bürger⸗
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