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Zuſtande übernahm er es!— Noch hatten zwar die Schweden das Land nicht betreten, aber die Wun⸗ den des Bauernkrieges klafften noch in dem ſchönen elenden Lande. Zur Abwehr eines beſorgten Schwe⸗ denangriffes, hatte man gegen das Mühlviertel zu große Schanzen und Verhaue angelegt, und ſchon im Jahre 1641 ein allgemeines Aufgebot erlaſſen, insbeſondere hatte man Freiſtadt befeſtigt. Die Schwe⸗ den ſtreiften auch wirklich an der öſterreichiſchen Grenze herum, machten aber keinen ernſtlichen An⸗ griff auf die Schanzen, und zogen ſich wieder nach Böhmen zurück.
Der Bauernkrieg aber war nun einmal gedämpft; Stephan Fadinger, der Huterer von Aſchach ruhte im wilden Moſe bei Eferding, ſeine Hauptleute hatten die Zeche am Hauptplatze zu Linz mit Blut be⸗ zahlt, wo es gar ſchiefrig hergegangen war. Friede war jetzt im Lande; und die Bewohner von Linz freuten ſich deſſen ſo ſehr und hofften ſo ſicher auf einen baldigen Friedens⸗Abſchluß mit Schweden, daß ſie die große Pacification ihres Landes, wie man die Dämpfung der Bauernunruhen in Oberöſterreich nannte, mit einem Friedensfeſte in der Haupt⸗ ſtadt zu feiern beſchloſſen.
Auf Veranſtaltung des damaligen Landes⸗
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