Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ihrer Zufriedenheit. Der Fürſt von Siebenbürgen wollte, wenn die Schweden ihm gewiſſe Zugeſtänd⸗ niſſe, die er Plattenberg und Derfflinger nunmehr mit⸗ theilte, machen würden, wie er ſie heiſchte, in die deutſch⸗öſterreichiſchen Länder einfallen, die Macht des Kaiſers theilen, und auf dieſe Weiſe den Schwe⸗ den Vorſchub leiſten.

Dieſe Aeußerung wurde von Plattenberg mit Freuden hingenommen, ſogleich zu Papier gebracht, und vom Fürſten und ſeinem Kanzler beſiegelt und unterzeichnet. Derfflinger aber ſchwieg düſter und in ſich gekehrt. Hatte ihn gleich Anfangs das Geſchäft dieſer Sendung hoch angewidert, und hatte er ſich nur durch vieles Zureden Troſtenſohn's hiezu ent⸗ ſchloſſen, ſo konnte er ſich jetzt noch weniger mit den ihn beunruhigenden Gedanken befreunden, daß er, der für die Sache ſeines Glaubens gerne ſein gutes Schwert im offenen Feldkampfe ſchwinge, nun die Hand geboten habe zu einer geheimen Verbindung des Fürſten von Siebenbürgen gegen jenes Land, das für Derfflinger— ſo ferne es ihm jetzt auch lag, und ſo traurige Jugendtage er dort verlebt hatte, doch immer ſeine ſchöne und geliebte Vaterſtadt enthielt; denn der Oeſterreicher liebt ſein Vaterland, und ſollte ihn die Fremde mit all' ihren Blumen