Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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durch Eure Allianz mit Schweden dieſer Macht im Intereſſe meiner Glaubensgenoſſen eine entſcheidende Stellung bei dem demnächſtigen Friedenswerke zu ſichern, habe ich mich, ohngeachtet vielen Wider⸗ ſtrebens zu dieſer Mummerei und dem gefahrvollen Schleichwege über die Karpathen von Torſtenſohn bereden laſſen; wahrlich er hätte beſſer gethan, einen andern zu wählen als mich, denn ich werde ihm den Triumph eher verderben als gewinnen, mein Kleid iſt der Schlachtrock und nicht das Fuchsfell— zum Diplomaren taugt Derfflinger nicht und hätte mich mein treuer Freund und Waffengenoſſe Plattenberg nicht begleitet, ſo wäre ich wenigſtens zwanzigmal unverrichteter Sache zurückgekehrt, ſo ſehr widerte mich dieſer Schleichgang an.— Nun aber ſind wir da, und jetzt redet Herr Fürſt, wie Euch der Schnabel gewachſen iſt, denn wir wollen reinen Wein über Eure Abſichten mit Schweden.“

Dieſe derbe Soldatenmanier ſtimmte ſtatt zu verletzen, den Fürſten ganz heiter— lächelnd ließ er ſich wieder auf ſeinen Stuhl nieder, und Oberſt Plattenberg, gewandter in diplomatiſchen Geſchäften als Derfflinger, berührte nun die wichtigſten Begebenheiten der letzten Zeit des nun faſt dreißig Jabre lang wüthenden Krieges— insbeſondere Banner's Tod,

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