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tnechte, edel und unedel, wie uns Gott nun zu ein⸗ ander gebracht hat,“ ſo lauteten die Worte des Profoßen — Dann forderte er den Feldwaibl auf„ein Mehr zu machen, worauf dieſer den Hergang der Sache vortrug, welche dem improviſirten Kriegsgerichte an⸗ heim geſtellt war; mit großer Unparteilichkeit trug er das Für und Wider zum Beſten und„Schaden“ des Angeklagten vor.
Der Klagebeſtand war ſo weit feſtgeſtellt.
Jetzt traten die ſechs erwähnten Fähndriche des Häufleins vor; ſie wickelten ihre weißen Fähnlein um die Stangen, das heißt, ſie thaten ihre Fähnlein zu, und forderten ſogleich die Landsknechte auf, den Schimpf, den der genannte Tambour und Bube ihrer Schaar angethan, zu ahnden, damit das neugeſchaffene Regiment, dem nichts mehr als ein ſtattlicher Führer und Obriſthauptmann fehle, wieder ehrlich ſei;„ſonſt wollten ſie ihre Fähnlein nimmer fliegen laſſen!“
Nun wurde ein alter erfahrner Landsknecht aus dem Haufen vom Profoß vorgerufen, damit er ſeinen Rath ertheile. Dieſer forderte wierzig gute Kriegsleut, edel oder unedel zum Beiſtand. Dieſe beriethen und andere vierzig urtheilten.
Nun wirbelten die Trommeln, der Ausſpruch
der vierzig lautete„auf Tod!“


